001 Der erste Teil der Reisegruppe zieht los…

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Das haben wir in den letzten Tagen erlebt

In den letzten Tagen gab es in unserem Haus etwas Chaos. Ja richtig, wir waren dabei alles aufzuräumen, einzulagern, zu sortieren und auch einen Teil unseres Hab und Guts zu entsorgen oder zu spenden. Eigentlich sollte es Ordnung geben, aber das Gegenteil entstand. Uns war gar nicht bewusst wie viel Fassungsvermögen unsere Schränke haben. Aber so langsam schwindet das Chaos etwas und auch die ersten Möbelstücke sind bereits ausgezogen zu ihren neuen Besitzern.

Gleichzeitig mussten wir im Chaos entscheiden, was wir alles mit über den großen Teich nehmen möchten. Überraschender Weise ging dies ziemlich schnell. Ein großer Berg an verschiedenen Dingen, von Klamotten und Schuhen über unsere Kühlbox und ein Solarpanel bis hin zu Verbandsmaterial entstand. Hier waren wir uns schnell einig und die Arbeit relativ schnell erledigt. Aber es kamen schnell neue Herausforderungen auf uns zu.

Wie bekommen wir alles nach Martinique?

Da wir nach Martinique reisen und bei der Anreise eine ganze Zeit lang Wasser unter den Füßen haben werden, war die spannende Frage: Wie bekommen wir unser Gepäck dorthin? Oli recherchierte lange und intensiv und hat am Ende auch eine gute und relativ günstige Möglichkeit gefunden. Also ging es los: Kisten besorgen, damit das große Packen los gehen kann. Gesagt- getan. Super, das lief wie am Schnürchen. Eingepackt! Fertig! Denkst de! Es musste alles passen, vom Gewicht der Päckchen über die Größe und sogar der Inhalt war entscheidend. Na gut, also haben wir eben alles nochmal ausgepackt, neu sortiert und wieder eingepackt. Wow, nochmal geschafft, alle Kisten gehen zu, cool.

Ein paar Tage später…

Nun konnten unserer Meinung nach die Päckchen abgeholt und verschickt werden. Da alle Inhalte verzollt werden müssen, möchte der Zoll allerdings wissen, was in den Kisten steckt und welcher Wert sich dahinter verbirgt. Also packten wir erneut jede einzelne Kiste aus, dokumentierten jedes einzelne Teil in ihr und packten sie wieder zusammen. Jetzt aber. Nach ein paar Austauschmanövern waren wir sogar unter dem erlaubten Geldwert und ich war fest der Meinung, jetzt kann ich das Thema Pakete abhaken.

Es ist schon faszinierend wie sich ein ganzer Haushalt auf insgesamt 6 Kisten reduzieren lässt. Und wir haben nicht das Gefühl etwas Wichtiges vergessen zu haben. Ob dies so bleibt? Ob wir etwas stark vermissen werden? Wir werden sehen. Wir lassen es euch wissen.

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Eine neue Überraschung…

Sandi, wir müssen alle Päckchen erneut auspacken und jedes Teil fotografieren! Wow, was ein Empfang nach einem langen Arbeitstag. Manchmal hatten wir in den letzten Tagen schon ein bisschen das Gefühl, dass sich jemand einen Scherz mit uns erlaubt. Aber es half nichts, also packten wir unsere Kisten eben noch einmal aus, fotografierten die Inhalte und packten es wieder zusammen.

Und am Ende?

Ein bisschen stolz sind wir jetzt schon auf uns. Wir haben es etliche Male geschafft relativ volle Kisten aus und wieder einzupacken und jede einzelne geht immer noch zu. Mit der Aussage: „Ich möchte jetzt keine Pakete mehr sehen“ klebte Oli alle Kisten zu und jetzt machen sie sich auf die große Reise. Wir sind gespannt wer von der Reisegruppe zuerst das Ziel erreicht, wir oder die Pakete…

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4 Kommentare

  1. Hi Sandi, hi Oli.
    Da geht einem ja beim Lesen die Lust auf grosse Reise zu gehen, verloren.
    Respekt vor eurem durchhalte vermögen.
    Ich bin mal richtig gespannt, wie das alles auf der Insel ankommt.
    Wenn der Informationsgehalt so weiter anhält, haben wir das Gefühl, persönlich dabei zu sein. Toll.
    LG

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