032 Vereinen von Neuem und Altem

orchidee

Erneute Vollmond Party am Strand

Wie ausgemacht haben wir uns passend zu Vollmond wieder am Strand versammelt. Gemeinsam mit Eve und Roger und der Windfamily, die wir kennen lernen durften, gab es ein großes Feuer. Das Holz hierzu habe dieses Mal ich mit der Machete klein gehackt. Wie es dazu kam?

Gerade als Oli und ich am Strand angekommen waren, um das Feuer vorzubereiten sahen wir ziemlich direkt neben der Segelyacht Hanoa ein Segelboot. Auffällig war, dass es sich ohne den Anker am Grund zu haben nicht bewegte. Also schnappten wir unser Handy und riefen Eva an, die noch an Bord war. Und tatsächlich, das Boot steckte im Sand fest. Also stieg Oli wieder ins Dingi, um zu sehen, wie er helfen konnte.

Roger tat nach meinen Erzählungen das Gleiche und die Windfamily zog los, um ein paar Sachen zum Abendessen vorzubereiten. Wir hatten sie am Strand getroffen und sie wollten am Lagerfeuer teilnehmen. So blieb nur noch eine Person am Strand zurück und das war ich mit meiner Machete. Und da gefühlt keiner mehr Anstalten machte zurück zu kommen, machte ich Holz. Und es machte Spaß. Und es gab ein tolles Feuer.

Die Segelyacht konnte sich selbst befreien und war auch gegenüber jeglichem Ratschlag resistent. So gaben Oli und Roger ziemlich schnell auf, der Crew Hilfe zu leisten. Schade, aber sie werden das Charterschiff hoffentlich wieder gut in den Hafen bringen. Man muss dort ankern können, da es letztes Jahr auch möglich war.

Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Abend und viel Spaß mit einer ganzen Horde Kinder (die Windfamily hat 4 davon) am Lagerfeuer.

green-island-durch-die-kugel

Schnorcheln bleibt eine unserer Lieblingsbeschäftigungen

Die Tage darauf verbrachten Eve und ich mit Dinghy Segeln und mit Oli ging ich regelmäßig zum Schnorcheln ans kleine und ans Außenriff. Es war eine schöne Zeit, die mal wieder wie im Fluge verging. Und nebenbei haben wir den Congresso, der einmal im Monat zum Geld einsammeln vorbei kommt, verpasst. Hierzu werden wir bei Gelegenheit einen Artikel zu den Gewohnheiten der Kunas verfassen und mehr dazu berichten.

Bitte Lächeln!

Eve verbrachte viel Zeit mit uns am Strand und an Bord. Sie machte ein kleines Fotoshooting mit uns. Wir hatten großen Spaß und jetzt gibt es auch ein paar Fotos, auf denen wir beide zu sehen sind.

sandi_und_oli_mit_treibholz

sandi_und_oli_in_san_blas

Senior Mayer

Da lagen wir nichts ahnend an einem unserer Lieblingsankerplätze vor der Insel Green Island als es plötzlich klopfte. Eine Männerstimme rief: Amiga Sandra, Amiga Sandra donde estas? Es war Mayer. Bei einem starken Gewitter ein paar Wochen zuvor hatten wir ihn kurzzeitig aufgenommen, da er mit seinem Kayuku nicht mehr vorwärts kam und pitsch nass wurde. Er hatte unser Boot erkannt und sich sogar meinen Namen gemerkt. Das hat uns schon beeindruckt. Und er hat sich mindestens genau so sehr gefreut uns wieder zu sehen wie wir ihn.

Und die Tuttis bleiben weiter Teil unserer Reise

Nebenbei sendete uns die Tutti-Crew immer wieder ein Foto von ihrem Ausflug in das Anton Valley. Da sind wir schon etwas neidisch und freuen uns, dieses tolle Wandergebiet auch bald erkunden zu können.

Schön, dass wir weiterhin in Kontakt bleiben. Es freut uns immer von euch zu hören.

Nebenbei…

Nebenbei haben wir die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft verfolgt (so viele waren es ja nicht), Pesto gemacht, da der liebe Kuna Johny uns extra Basilikum besorgt hatte, mit Kunas gequatscht, Karten gespielt, Regen gesammelt, geputzt, geredet und geträumt. Viele Dinge die man schnell vergisst oder zum Alltag zählt, die aber wunderbar waren und echt Freude bereitet haben.

basilikum

Und dann war es auch für uns so weit…

Die Zeit verging wie im Fluge und schon befanden wir uns auf dem Rückweg nach Linton. Immer wenn der Wind gut war setzten wir die Segel und näherten uns so Step by Step dem Festland.

Cambombia

Ein toller Anlaufpunkt war Cambombia. Die Ankerbucht war leer. So hatten wir genug Auswahl zum Ankern. Die Insel ist bewohnt. Die 3 Familien die dort leben waren sehr freundlich und offen. Wir durften unser Dinghy am Strand lassen und einen Spaziergang über die Insel machen.

Wir wurden sogar von dem kleinen Baby-Schwein Luna begrüßt und Wendy erzählte uns ein bisschen über die Tradition der Kunas. Nicht nur die Molas sind traditionell, sondern auch der Kurzhaarschnitt der Frauen. Diese Kultur hat uns doch immer wieder überrascht.

Gunboat Island

Vor Gunboat Island haben wir noch einen schönen Abend mit einem fantastischen Sonnenuntergang verbracht. Wir waren zwar nicht mehr am großen Riff, da unser Telefonat und Cocktail-Abend mit Meike so schön war und etwas länger ging, einen großen Rochen und ein paar andere Unterwasserbewohner konnten wir dennoch entdecken.

danke-meike-fuer-den-cocktail

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East Lemmon kommt dann beim nächsten Mal

Und schon ging es weiter. Der eigentliche Plan bestand darin noch einen Stop in den Eastern Lemmon Case einzulegen, um bei Dog Island zum Wrack-Schnorcheln zu gehen. Da der Wind aber recht konstant pustete entschieden wir spontan weiter zu segeln Richtung Linton.

Und so schafften wir es wirklich fast die komplette Strecke zu segeln. Und etwas verrückt war sie noch dazu. Zuerst begleitete uns eine Delphinschule für ein ganzes Stück um Povenir. Dann hatten wir Angelglück, das sich schnell in Angelpech änderte.

Die Spanische Makrele hatte eine beachtliche Größe, knapp 2 Meter würde ich schon schätzen. An Bord kommen wollte sich dann aber doch nicht. Es war auch wirklich ein Koloss. Der zweite Fang, wieder eine Spanische Makrele war etwas kleiner, dennoch aber beachtlich. Auch sie bevorzugte es im Meer zu bleiben, warum auch immer sie es schaffte vom Haken zu gehen. 2:0 steht es nach dieser Überfahrt.

Oder sogar 3:0 für die See? Denn einen Angelköder haben wir auch noch verloren. Das nächste Mal wird es wieder besser klappen, davon gehe ich aus. Und bis dahin essen wir eben Spaghetti.

Back in Linton

Jetzt sind wir in Linton und haben mal wieder festgestellt, dass die Welt ein Dorf ist. Viele bekannte Gesichter haben wir wieder getroffen und auch schon eine schöne Wanderung entlang des Meeres gemacht.

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Nebenbei haben wir auf Zina und ihre Eltern einen leckeren Cocktail geschlürft, vielen Dank hierfür!

danke-zina-fuer-den-cocktail

Wir haben unsere 2. Impfung abgeholt und auch ganz gut vertragen. Jetzt kann es weiter gehen.

Den heutigen Tag haben wir bei Hans (er ist der Eigner eines Restaurants hier) verbracht. Auf unserem Boot können wir es seit gestern Abend fast nicht aushalten. Viel Welle drückt in die Ankerbucht und es fühlt sich an Bord an, als hätte man den ein oder anderen Drink zu viel gehabt. So hat uns Hans heute aufgenommen und wir konnten ein bisschen am PC arbeiten und unseren Blogeintrag fertig stellen.

fledermaeuse-bei-hans

Und morgen heißt es dann: Anker auf! Wir freuen uns…

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