016 Spanish Water auf Curacao

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Unsere Ankunft in einem neuen Land

Mittlerweile haben wir uns schon Willemstad angeschaut und einige Fachmärkte besucht. Willemstad ist ein nettes Städtchen, das doch etwas Ähnlichkeit mit den Niederlanden verzeichnen lässt. Wir freuen uns schon darauf, noch mehr davon erleben zu können.

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Außerdem haben wir den ein oder anderen Sundowner mit Bernd und Beate genossen und auch Julia und Markus von der Insieme bei einem Drink im Pops kennen gelernt. Die Beiden haben ähnliche Pläne wie wir und möchten auch in den kommenden Wochen Curacao verlassen und weiter Richtung Westen über die San Blas Inseln durch den Panamakanal segeln. Der Austausch mit anderen Seglern ist für uns immer wieder gewinnbringend und interessant.

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Falls ihr Lust auf ein paar tolle Segelvideos rund um die kleinen Antillen, Curacao und auch allgemeine Segelthemen habt, schaut doch einfach mal auf deren Homepage vorbei. Wir schauen die Videos schon einige Zeit und müssen sagen: Good job! Hier kommt Segellaune auf und ihr habt die Chance etwas zu Träumen und dem Winter zu entfliehen.

Unser Ausflug mit dem Mietwagen

Um meine Eltern und Tanja vom Flughafen abzuholen hatten wir einen Mietwagen organisiert. Die Gruppe reiste mit großem Gepäck und so musste doch ein geräumiger Wagen her. Da wir ihn bereits am Morgen übernahmen beschlossen wir nochmal in einige größere Einkaufszentren zu fahren. Gesagt, getan. Beate und Bernd fuhren spontan mit uns, um uns alles zeigen zu können.

Schon zu Beginn der Reise war sich mein Inneres nicht sicher, ob das Auto so unbedingt die besten Geräusche von sich gibt und als Beate dann mit der Aussage: „Hört ihr wie das hier quietscht“ meine Gedanken bestätigte nahm auch alles schon seinen Lauf. Hm, Luft war nun auch nicht im Reifen.

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Oli fuhr langsam und vorsichtig und bis zum Supermarkt lief das Auto, zwar mehr quietschend und holpernd, aber es lief. Ungut wurde es mir dennoch bei dem Gedanken, dass dieses Auto mit 4 Personen und einem ganzen Haufen Gepäck vom Flughafen zurück fahren sollte, aber dazu später mehr.

Nach dem Einkaufen wollte das Auto nicht mehr starten. Nicht einmal mehr ein Lichtlein leuchtete. Und das Beste, Auch die Motorhaube lies sich nicht öffnen. Nunja, wir hatten ja doch nicht alle Zeit der Welt an diesem Tag und informierten den Vermieter. Dieser machte sich auf den Weg (30 Minuten karibische Zeit = 60 Minuten deutsche Zeit).

Kurz vor seinem Eintreffen gelang es Oli dann doch die Haube zu öffnen und siehe da: Die Klemme an der Batterie hatte sich gelöst. Keine Stromversorgung und somit kein Losfahren. Wir pumpen mit dem Vermieter den Reifen auf, der ziemlich an Luft verloren hatte und weiter ging die Fahrt. Eigentlich wollten wir zurück nach Spanish Water, doch kurz vor der Ziellinie machte das Auto keinen Zucker mehr. So mussten wir doch etwas über die Aussage des Vermieters: Dieses Auto fährt immer problemlos! Schmunzeln.

Oli konnte schließlich mit einem anderen, minimal besseren, Auto unsere Gäste vom Flughafen abholen.

Bon Dia auf Curacao!

Nach langer Reise haben sie es geschafft! Wir durften am Montag Abend (18. Januar) meine Eltern und unsere Freundin Tanja an Bord begrüßen. Sie werden uns jetzt für die nächsten Wochen bis Anfang Februar begleiten. Wir freuen uns auf eine tolle Zeit.

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Ausflug nach Willemstad

Nachdem alle etwas akklimatisiert waren und der Regen (ja, wir hatten passend zur Ankunft echte Regenschauer) fuhren wir mit dem Bus nach Willemstad.

Die Männer verbrachten einige Zeit in einem riesen großen Angelshop und wir Frauen konnten in der Zeit durch die Gassen flanieren, Souvenirs kaufen und schöne Fotos von der Stadt schießen. Das ist echt schön.

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Hier in Willemstad gibt es sehr viele Künstler, die ihre handgemachten Schätze anbieten und viele Hauswände und Mauern sind wunderschön bemalt. Man lebt hier nach dem Motto: „Dushi!“ Das bedeutet so viel wie schön, sexy, lecker, toll, etc…

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Und genau das vermitteln die Ladenbesitzer: Die Shoppingtour wird von netten Gesprächen untermalt und man wird freundlich und mit Lächeln empfangen. Und das obwohl es den Menschen derzeit sicher nicht gut geht, da der Tourismus im Winterschlaf liegt.

Erkunden der Unterwasserwelt

Auch unter Wasser gibt es auf Curacao einiges zu sehen. Die schönen Sandstrände laden nicht nur zum Verweilen, Entspannen, Karten spielen und sonnen ein, sondern überzeugen mit ihrer traumhaften Unterwasserwelt.

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Wir waren am Caracas Beach, am Cas Abao Beach und am Tug Boat Beach beim Schnorcheln. Auch wenn wir alle die gleiche Runde und die gleichen Riffe abschnorchelten, so konnte nach jeder Schnorchelrunde doch jeder individuell erzählen, was er gesehen hat.

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Am Tug Boat Beach gibt es sogar ein kleines Wrack, das in 4 Metern Tiefe liegt und den Fischen und Meeresbewohnern ein schönes Zu Hause bietet.

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Und noch etwas ist uns nicht entgangen: Jeder Fisch hat seinen Platz im Meer. Man erkennt immer wieder Bereiche in denen unterschiedliche Fischarten zu Hause sind. Schön, dass sie uns immer wieder zu sich einladen und uns ihre Unterwasserwelt zeigen. Aber seht selbst, hier ein paar Eindrücke.

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Wo die Flamingos leben

Da wir uns neben Spaß an Bord, guten Gesprächen und leckerem Kuchen auch ein bisschen bewegen wollten hieß es: Mietwagen her, auf geht es zum Wandern. Wir suchten uns einen Rundwanderweg entlang der Salinen von St. Michiel aus.

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Und tatsächlich, es wurde nicht zu viel versprochen, am Ende der Salinen, in ganz seichtem Wasser leuchtete es plötzlich rosarot. Ein Flamingo am anderen suchte mit seinen Füßen nach Krebsen im Schlamm. Es sieht ein bisschen aus, als würden die Vögel auf der Stelle Schlittschuhlaufen.

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So geht es weiter…

Heute werden wir eine Runde Mini-Golf spielen und mal sehen, wer die Technik am besten beherrscht. Anschließend heißt es am Dienstag: Leinen los, auf nach Klein Curacao.

Wir melden uns für 3 Tage (länger bekommt man keine Genehmigung) beim Hafenmeister ab und kreuzen die ca. 15 Seemeilen Richtung Osten auf die vorgelagerte Insel Klein Curacao. Dort möchten wir die Ruhe der unbewohnten Insel genießen, weiße Strände erkunden und eventuell sogar einen selbst gefangenen Fisch auf den Grill werfen.

Anschließend kommen wir zurück nach Spanish Water. Dann melden wir uns wieder. Hoffentlich mit Sand an den Füßen, tollen Fotos im Gepäck und einem Lächeln im Gesicht. Bis dahin: Bon Dia!

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6 Kommentare

  1. Hallo Ihr Zwei,

    es ist kaum zu glauben, was ihr alles seht und wie wunderschön Die Welt doch ist…

    Ich wünsche euch weiterhin offene Augen und Herzen um es zu genießen.

    Grüße mit besten Wünschen
    sendet eure Doris

    • Hallo Doris! Du hast total recht, die Welt ist so super schön. Vielen Dank für deine positiven Gedanken und deine liebe Art! Grüße aus Curacao

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