Welcher Ankerplatz ist der richtige?

Der Bodensee ist, bedingt durch seine steil abfallenden Ufer, die oftmals auch als Badewannenform bezeichnet werden, nicht das beste Gewässer zum Ankern. Aus diesem Grund ist er bei Crews, die gerne Ankern eher unbeliebt – und dies leider auch zurecht.

Dennoch gibt es am Bodensee 2 tolle Ausnahmen: Die obere und untere Gül bei der Insel Mainau und den Konstanzer Trichter. Beide Ankerreviere sind eine schöne Abwechslung zum Hafenaufenthalt bei einem mehrtägigen Bodenseetörn.

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Im Allgemeinen ist es so, dass am Bodensee nur 24 h auf einer Stelle geankert werden darf. Dies reicht für einen Stopp oder eine Übernachtung natürlich vollkommen aus.

Wie ihr den Anker am besten werft, könnt ihr unter Ankern nachschauen.

Informationen zum Konstanzer Trichter

Der Konstanzer Trichter verdankt seinen Namen seiner trichterförmigen Gestalt. Dank des guten Landschutzes bei den häufigen Westwinden ist der Trichter ein sehr beliebter Ankerplatz.

Speziell beim Konstanzer Seenachtsfest, bei dem unter anderem ein Feuerwerk stattfindet, wird dieser Ankerplatz sehr häufig besucht. Darüber hinaus ist auch die Kulisse direkt vor Konstanz sehr sehenswert. Zudem kann man sehr zentral ankern und ist in kurzer Zeit mitten in der Stadt.

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So ankert man am Trichter

Was das Ankern betrifft, so sollte der Ankerplatz innerhalb der 6 Meter Tiefenlinie liegen. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass man den Verkehr der Hafeneinfahrten nicht beeinträchtigt. Wie ihr beim Ankern am besten vorgeht, könnt ihr euch im Kapitel Segelmanöver unter Ankern ansehen.

Seekarte Konstanzer Trichter Ankern Bodensee

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